1.09.2010
Wiesbaden

Was soll ich schreiben?

Nach meinem Sieg in Geel blickte ich recht zuversichtlich dem großen Tag in Wiesbaden entgegen. Aber meist kommt es ganz anders als man denkt. Am Rennmorgen zeigte der Wettergott bereits, dass er wohl kein Erbarmen mit uns haben würde. Es regnete, regnete und regnete. Nun gut, jammern hilft auch nicht weiter. Nach relativ respektablem Schwimmen ging ich frohen Mutes aufs Rad. Doch leider musste ich recht bald merken, dass ich meinen Körper bei kalten, nassen Witterungsbedingungen einfach nicht wie sonst belasten kann. Ich fuhr mit recht harten Beinen über den Kurs, der im trockenen Zustand ein wirklicher Genuss sein muß. Wunderbar hügelig, technisch anspruchsvoll. Aber vielleicht gibt es ein nächstes Mal. Ich wechselte schliesslich als 8. auf die Laufstrecke und fühlte mich von Anfang an unwohl, fast übel. Das erste Dixie ließ nicht lang auf sich warten. Entweder kann man dann den Schalter umlegen und kommt gut in den Lauf oder eben nicht. Bei mir traf leider letzteres zu, und bald ging es wieder zum Dixie. Naja, dann fühlte ich mich langsam recht leer, da ich durch mein Unwohlsein auch nichts mehr aufnehmen konnte. Die letzte Runde joggte ich jedenfalls völlig enttäuscht und demotiviert ins Ziel. Des Rätsels Lösung ließ nicht lange auf sich warten. Montag Abend brach dann ein ekliger Magen- Darm- Virus aus, der mich leider dazu zwingt, meinen Lieblingspowerman in Weyer abzusagen. Nun werde ich mich erstmal ein wenig erholen, um dann hoffentlich fit an der Startlinie der nächsten Rennen zu stehen.

Bis bald,
Eure Uli

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