05.11.2010
Sieg beim Powerman Italy
Das letzte Rennen der diesjährigen Saison sollte noch mal ein Duathlon sein. Ich entschied mich für einen Start beim Powerman Como. Viel wurde im Vorfeld darüber spekuliert, ob wohl auf der in die Radstrecke eingebauten Passstrasse schon Schnee fallen würde. Ein Abenteuer war also an der Tagesordnung.
10.30 Uhr fiel der Startschuss zum ersten Lauf am Ufer des Lago di Lecco. Ich fühlte mich sehr gut und setzte mich mit der Dänin Susanne Svendsen an die Spitze des Feldes. Danach das Abenteuer Radpart. Immerhin war es entgegen aller Prophezeiungen trocken. Zunächst ging es flach und recht kurvig, durch Tunnel immer am See entlang. Danach erste Hügel bis zum Fuße des Kernanstiegs. Dann ging es immerhin 13 Kilometer am Stück nach oben. Es war fast mystisch. Mit zunehmender Höhe wurde es immer nebliger und die vorherrschende Einsamkeit, das Feld hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon recht weit auseinander dividiert, gab einem das Gefühl, einen ganz heroischen Kampf zu führen. Gegen sich, das Wetter und auch ein wenig gegen das Verfahren :o). Schließlich erreichte ich in Führung liegend die Passhöhe und freute mich auf die kurvenreiche Abfahrt. Nachdem ich allerdings, nach einer nicht zu erahnenden Rechtskurve, mein Hinterrad an mir vorbeirutschen sah, und ich mich auf der Gegenfahrbahn wieder fand, wurde ich etwas vorsichtiger. Ein weiterer „Faststurz“ brachte mich zu der weisen Erkenntnis, die nicht vorhandene Haftung meiner Mäntel auf der mit Laub und einem schmierig feuchten Film überzogenen Strasse nicht weiter auszureizen. So kroch ich, wie ein „ Mädchen“, die restlichen Kilometer hinab und gab auf den letzten flachen Kilometern bis zur Wechselzone noch mal richtig Gas. Das brachte mir einen durchaus komfortablen Vorsprung ein, den ich auf dem abschließenden Lauf, sicher verwaltete.
Ich freute mich riesig über meinen dritten Powerman Sieg in diesem Jahr und das schönste Finisher- Shirt überhaupt :o)!!
Eure Uli
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Sieg beim Powerman Italy
Das letzte Rennen der diesjährigen Saison sollte noch mal ein Duathlon sein. Ich entschied mich für einen Start beim Powerman Como. Viel wurde im Vorfeld darüber spekuliert, ob wohl auf der in die Radstrecke eingebauten Passstrasse schon Schnee fallen würde. Ein Abenteuer war also an der Tagesordnung.
10.30 Uhr fiel der Startschuss zum ersten Lauf am Ufer des Lago di Lecco. Ich fühlte mich sehr gut und setzte mich mit der Dänin Susanne Svendsen an die Spitze des Feldes. Danach das Abenteuer Radpart. Immerhin war es entgegen aller Prophezeiungen trocken. Zunächst ging es flach und recht kurvig, durch Tunnel immer am See entlang. Danach erste Hügel bis zum Fuße des Kernanstiegs. Dann ging es immerhin 13 Kilometer am Stück nach oben. Es war fast mystisch. Mit zunehmender Höhe wurde es immer nebliger und die vorherrschende Einsamkeit, das Feld hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon recht weit auseinander dividiert, gab einem das Gefühl, einen ganz heroischen Kampf zu führen. Gegen sich, das Wetter und auch ein wenig gegen das Verfahren :o). Schließlich erreichte ich in Führung liegend die Passhöhe und freute mich auf die kurvenreiche Abfahrt. Nachdem ich allerdings, nach einer nicht zu erahnenden Rechtskurve, mein Hinterrad an mir vorbeirutschen sah, und ich mich auf der Gegenfahrbahn wieder fand, wurde ich etwas vorsichtiger. Ein weiterer „Faststurz“ brachte mich zu der weisen Erkenntnis, die nicht vorhandene Haftung meiner Mäntel auf der mit Laub und einem schmierig feuchten Film überzogenen Strasse nicht weiter auszureizen. So kroch ich, wie ein „ Mädchen“, die restlichen Kilometer hinab und gab auf den letzten flachen Kilometern bis zur Wechselzone noch mal richtig Gas. Das brachte mir einen durchaus komfortablen Vorsprung ein, den ich auf dem abschließenden Lauf, sicher verwaltete.
Ich freute mich riesig über meinen dritten Powerman Sieg in diesem Jahr und das schönste Finisher- Shirt überhaupt :o)!!
Eure Uli
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